Machinimaker: ein System zur Produktion in Echtzeit gerenderter 3D-Animationsfilme

Art der Abschlussarbeit

Studienarbeit

Thema

Unter Machinimas versteht man 3D-Animationsfilme, die auf der Basis von 3D-Engines erstellt werden. Anstelle von herkömmlichen Animationsmethoden, die Werkzeuge wie MAYA oder 3d-studio max und sehr viel Renderzeit benötigen, werden Machinimas in Echtzeit innerhalb der viruellen Realität eines Computerspiels „gefilmt“.

Bearbeitet von

Ingmar Derks

Aufgabenstellung

Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema „Machinima“. Hierunter versteht man das Erstellen von (Spiel-)filmen mit Hilfe von Echtzeit-Grafikengines. Im Gegensatz zur klassischen 3D-Animation ist bei Machinimaproduktionen kein zeitintensiver Rendering-Vorgang erforderlich, um die erstellten Szenen in ein abspielbares Format zu bringen. In einer Machinimaproduktion werden die beteiligten Charaktere (Akteure) in Echtzeit von einem oder mehreren Benutzern gesteuert. Die Szene wird in Echtzeit aufgezeichnet und zum Beispiel in einer .avi-Datei abgelegt. Für die Produktion von Machinima werden in der Regel handelsübliche Computerspiele verwendet. Es existieren jedoch auch Softwarelösungen, die zwar auf Computerspiel-Engines basieren, jedoch ausschließlich auf die Produktion von Machinima zugeschnitten sind.

Diese Arbeit gibt zunächst einen Überblick über einige der Anwendungen, die aktuell zur Entwicklung von Machinima verwendet werden. Ferner wird die Realisierung einer eigenen Machinima-Anwendung namens „Machinimaker“ mit dem 3D-Authoring-Tool „3D Gamestudio“ dokumentiert. Abschließend wird evaluiert, inwiefern die Anwendung im Kontext  „Unterricht in Schulen“ sinnvoll eingesetzt werden könnte.


Abgeschlossen

Dez 2006