Validierung und Weiterentwicklung des Computer-Literacy-Scale adaptive Test

Art der Abschlussarbeit

Status der Arbeit

Hintergrundinformationen zu der Arbeit

In der heutigen Zeit wird die Nutzung von digitalen Anwendungen immer relevanter. Um diese Anwendungen nutzen zu können werden digitale Kompetenzen benötigt. Diese Kompetenzen sind Wissen und Fähigkeiten, die in der Nutzung benötigt werden. Das Spektrum der digitalen Anwendungen und das benötigte Wissen verändern sich dabei stetig. Die Handhabung ähnlicher Anwendungen auf unterschiedlichen Plattformen kann stark unterschiedlich sein.

In vielen Nutzungskontexten ist es erforderlich, die digitalen Kompetenzen einer Person zu kennen, um weitere Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel in (Usability-)Studien, Volkshochschulen. Hochschulen und Schulen. Eine Selbsteinschätzung solcher Fähigkeiten ist subjektiv, wes-wegen ein objektiver Test benötigt wird.

Für die Messung digitaler Kompetenzen existieren unterschiedliche Methoden. Einer dieser Ansätze ist der cls-Test (Sengpiel & Dittberner 2008). Mit diesem können die Kompetenzen objektiv gemessen werden. Der Test wird bereits eingesetzt. Dabei werden aber Limitationen des Tests klar. Die Durchführung des Tests dauert 10-15 Minuten und jeder Testteilnehmer muss alle Fragen beantworten, auch wenn diese für seine Fähigkeiten nicht geeignet sind. Auch können durch den begrenzten Itempool Fähigkeitsniveaus im oberen Bereich kaum unterschieden werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Test zu entwickeln, der digital mit jedem Gerät genutzt werden kann, mit dem die digitalen Kompetenzen ermittelt werden können. Als Grundlage werden dabei der cls-Test und die Weiterentwicklung cls-adaptive (Arsenyeva 2012) verwendet. In einer vo-rangegangenen Arbeit wurde bereits eine Realisierung eines solchen digitalen Tests durchgeführt. Diese ist aber in realen Anwendungsfällen kaum nutzbar. Die Umsetzung dient als Grundlage der Realisierung dieser Arbeit und wird weiterentwickelt. Der Test wird als Webanwendung reali-siert, um den cls-adaptive für möglichst viele Geräte verfügbar zu machen. Für die Präsentation der Fragen wird adaptives Testen genutzt. Die dabei genutzte Methode ist das Item-Link-Design (Wright & Stone, 1979). Jeder Testteilnehmer muss nur den Teil des Itempools beantworten, der für sein Fähigkeitsniveau geeignet ist.

Prüfling
Stefan Scheunemann

Starttermin

Mar 2020

Abgeschlossen

Sep 2020