Grand Challenges der Informatik: Allgegenwärtige Mensch-Computer-Interaktion

Allgemeines

Art der Publikation: Talk

Jahr: 2017

Autoren

Michael Herczeg

Abstract

Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat kürzlich fünf Grand Challenges der Informatik formuliert. Eine davon ist die „Allgegenwärtige Mensch-Computer-Interaktion“.

Der persönliche Erfolg und die gesellschaftliche Stellung von Menschen sind zunehmend abhängig von der erfolgreichen und wirkungsvollen Beteiligung an computergestützten Kommunikations- und Informationsangeboten. Gleichzeitig werden die technischen Systeme, ihre Struktur, Funktionalitäten und Interaktionsformen komplexer, obwohl oder gerade weil die Systeme durch Miniaturisierung, Vernetzung und Einbettung immer weniger sichtbar und damit auch immer weniger (be)greifbar sind. Diese zunehmende Allgegenwärtigkeit und Komplexität bei gleichzeitig abnehmender Sichtbarkeit dieser Technologien erschwert es insbesondere für die Breite der Bevölkerung, diese mühelos und erfolgreich verstehen und nutzen zu können.

Die Informatik als maßgeblich treibende Kraft der technologischen Entwicklung im Bereich der computergestützten Kommunikations- und Informationsangebote muss gemeinsam mit anderen Disziplinen an Darbietungs- und Nutzungsformen arbeiten, die es Menschen möglichst aller Altersstufen, körperlicher und geistiger Zustände, Bildungsabschlüsse, kultureller Hintergründe, gesellschaftlicher Funktionen und ökonomischer Möglichkeiten in allen relevanten Lebenskontexten erlauben, mit derartigen computergestützten Technologien erfolgreich und sicher zu interagieren.

Das Ziel dieser Grand Challenge ist es somit, für Benutzer auch ohne technische Fachkenntnisse eine bewältigbare Interaktion mit modernen Kommunikations- und Informationsdienste zu ermöglichen. Der Vortrag geht auf diese Herausforderungen und auf Lösungsansätze ein.